Der Bauernherbst zu Gast im Freilichtmuseum
Presseaussendung zur Veranstaltung am 18. Oktober 2026
Rund 3.000 Besucherinnen und Besucher feierten am Sonntag, 18. Oktober 2026 im Freilichtmuseum in Großgmain den Ausklang des diesjährigen Salzburger Bauernherbstes. Historische Bauernhöfe, regionale Spezialitäten und gelebte Tradition bildeten den Rahmen der „Herbstgenüsse im Bauernherbst“. Ein besonderer Höhepunkt war die Auszeichnung der Gewinnerinnen und Gewinner der Bauernherbst-Wettbewerbe.
Mit Bauernherbst-Schmankerln aus Wagrain-Kleinarl, der Eröffnungsregion 2027, begann der Vormittag im Bundwerkstadel. Für die musikalische Umrahmung sorgte der „Kreizberger G’song und Soatnklong“ aus Flachau.
Im Mittelpunkt des genussvollen Herbsttages standen die Verbindung von Landwirtschaft und Tourismus, die Bedeutung regionaler Lebensmittel und die Weitergabe bäuerlicher Kultur. Auf dem weitläufigen Museumsgelände luden zahlreiche Stände zum Verkosten ein – von Bauernkrapfen und Pofesen bis zu Käse- und Wildspezialitäten sowie frischem Holzofenbrot. Handwerksvorführungen, Musik und Schnalzerdarbietungen machten die bäuerliche Kultur erlebbar. Beim Butterschütteln, Herstellen von Kräutersalz oder Bemalen von Bauernherbst-Fahnen konnten auch die jüngsten Gäste selbst aktiv werden.
Ausgezeichnete Bauernherbst-Klänge und besondere Augenblicke
Unter dem Motto „G’sungen und G’spielt“ rückte der Bauernherbst 2026 besonders Familien- und Stubenmusiken sowie kleine regionale Musikgruppen in den Mittelpunkt. Wie vielfältig die „fünfte Jahreszeit“ klingt, zeigten auch die zahlreichen Einsendungen zum Wettbewerb „So klingt der Bauernherbst“. Die Auszeichnungen überreichten die langjährigen Partner von Raiffeisen Salzburg, SalzburgMilch und Stiegl sowie aus Maria Alm von der diesjährigen Eröffnungsregion Hochkönig.



Den ersten Platz belegte Zuzana Cakvariova aus Kaprun mit ihrem Beitrag über Schützen und Trachtenmusik. Christoph Hettegger aus Salzburg erreichte mit seiner Aufnahme junger Schnalzer Platz zwei, Roman Rath aus Faistenau mit einem Chorbeitrag Platz drei. Die Preise reichten von Konzertkarten der Salzburger Kulturvereinigung, bereitgestellt von Raiffeisen Salzburg, über einen Jahresvorrat Stiegl-Goldbräu bis zu einem Gutschein für den SalzburgMilch-Shop.
Beim Fotowettbewerb „Mein schönster Bauernherbst-Moment“ überzeugte Heidi Fuchsberger aus Neumarkt mit ihrem Motiv „Käfer trifft Bauernherbst“. Sie freute sich über einen vonMaria Alm in der Region Hochkönig bereitgestellten Aufenthalt für zwei Personen mit zwei Übernachtungen inklusive Frühstück.



Leitner: „Traditionen gemeinsam mit der nächsten Generation leben“
„Der Bauernherbst ist weit mehr als eine Veranstaltungsreihe. Er zeigt, was Salzburg ausmacht: unsere Kulturlandschaft, unsere Traditionen und vor allem die Menschen, die dahinterstehen. Besonders wertvoll ist für mich die Verbindung zwischen Landwirtschaft, Tourismus und der Bevölkerung. Der Bauernherbst schafft Begegnungen, stärkt das Bewusstsein für unsere Heimat und bringt Generationen zusammen. Denn unsere Traditionen haben nur dann eine Zukunft, wenn wir sie nicht nur bewahren, sondern gemeinsam mit der nächsten Generation leben“, betont die Landtagsabgeordnete und stellvertretende Landesbäuerin Nicole Leitner. Die Leistungen der bäuerlichen Familien bilden dafür die Grundlage: Sie erzeugen hochwertige Lebensmittel, pflegen die Kulturlandschaft und geben Wissen und Traditionen weiter. „Der Bauernherbst bietet eine wunderbare Gelegenheit, diese Leistungen sichtbar zu machen. Diese Wertschätzung sollte uns aber auch beim täglichen Einkauf begleiten“, ergänzt Leitner.
Panzer: „Große Bedeutung für unsere Gemeinde“
„Das Salzburger Freilichtmuseum hat eine sehr große Bedeutung für unsere Gemeinde. Es ist weit über die Grenzen hinaus bekannt. Mit unserem Direktor Peter Fritz stehe ich im engen Austausch, wie es gelingen kann, dass die Besucherinnen und Besucher vor oder nach dem Verweilen im Freilichtmuseum noch mehr Zeit in unserer Gemeinde verbringen“, erklärt Großgmains Bürgermeister Martin Panzer. Wie wertvoll der Bauernherbst auch für die Begegnung mit den örtlichen Betrieben ist, zeigte laut Panzer das Hoffest der Familie Ammerer vom Reiterchristerbauern, das nach mehr als zwölf Jahren wieder stattfand. Solche Veranstaltungen bieten die Gelegenheit, landwirtschaftliche Betriebe und ihre Produkte vor den Vorhang zu holen.



Fritz: „Gemeinsam feiern verbindet Menschen“
Das Salzburger Freilichtmuseum bot mit seinen historischen Bauernhöfen die perfekte Kulisse für die Veranstaltung. Zwischen den geschichtsträchtigen Gebäuden wurde verkostet, musiziert und gemeinsam gefeiert. Handwerksvorführungen und Mitmachstationen luden dazu ein, selbst aktiv zu werden und miteinander ins Gespräch zu kommen. „Das Salzburger Freilichtmuseum zeigt die Geschichte vom Bauen, Wohnen und Arbeiten im Bundesland Salzburg. Vieles davon wirkt als Tradition bis heute nach und ist Teil der Kultur in Salzburg. Hier sehe ich die Brücke zum Bauernherbst, wo auch Tradition, Kulinarik und Musik für Gäste in Salzburg sichtbar gemacht wird. Außerdem: Gemeinsam feiern verbindet Menschen – früher genauso wie heute“, betont Peter Fritz, Direktor des Salzburger Freilichtmuseums.
Passrugger: „Drei Jubiläen zur Bauernherbst-Eröffnung 2027 in Wagrain“
Einen ersten Ausblick auf die landesweite Bauernherbst-Eröffnung am 29. August 2027 in Wagrain gab Stefan Passrugger, Geschäftsführer von Wagrain-Kleinarl Tourismus. Die Region ist bereits seit den Anfängen im Jahr 1997 beim Bauernherbst dabei. Im kommenden Jahr treffen dort gleich drei Jubiläen zusammen: 30 Jahre Bauernherbst in den Gebirgsgauen, 100 Jahre Heimatverein Wagrain und 100 Jahre Tourismusorganisation Wagrain. „Anlässlich der Jubiläen haben wir uns überlegt die 10 Dekaden der 100 Jahre mit ihren jeweiligen Höhepunkten in einem bunten Umzug darzustellen. Es wird um den Brand und das Feuerwehrwesen gehen, selbstverständlich wird die Entstehung des Skisportes in Wagrain (erster Lift 1949), der Bau der Grafenberggondel 1985 und nach mehr als 40 Jahren die Erneuerung dieser Bahn auf den modernsten Stand der Technik gezeigt, eine andere Dekade wird auf verschiedenen Wegen den Weg des Getreides vom Feld bis zum Brot zeigen. Die Kulinarik, musikalische Umrahmung und zu Beginn des Festes eine Feldmesse werden einer wunderbaren Eröffnung eine würdigen Rahmen geben“, so Passrugger, der sich schon jetzt darauf freut, viele Besucherinnen und Besucher beim Eröffnungsfest willkommen zu heißen.









31. Salzburger Bauernherbst
Seit 1996 verbindet der Salzburger Bauernherbst Landwirtschaft, Tourismus und Volkskultur und begeistert mittlerweile jährlich rund 500.000 Besucherinnen und Besucher bei seinen Festen und Veranstaltungen. Die 31. Auflage umfasst 2026 rund 2.000 Veranstaltungen und Feste in 77 Bauernherbst-Orten. Rund 14.000 Mitwirkende gestalten die „fünfte Jahreszeit“ mit; 260 Bauernherbst-Wirte und 330 Bauernherbst-Bäuerinnen und -Bauern stehen für regionale Produkte und kulinarische Vielfalt. Den offiziellen Auftakt feierten am 22. August rund 4.000 Besucherinnen und Besucher in Maria Alm in der Region Hochkönig.
Bauernherbst-Erlebnisse bis Ende Oktober 2026
In den Bauernherbst-Orten gibt es – von musikalischen Begegnungen bis zu Handwerks- und Familienerlebnissen – noch bis Ende Oktober viel zu entdecken.
Einen Überblick finden Sie hier: Großes Bauernherbst-Finale 2026
Alle Bilder zum Download finden sie Hier.