Amadeus: Der AI-Concierge im SalzburgerLand 

Im SalzburgerLand gibt es eine spannende Innovation, die die Art und Weise, wie Gäste ihren Urlaub planen, revolutioniert.

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Amadeus, der AI-Concierge, ist die fortschrittliche künstliche Intelligenz (KI) im SalzburgerLand. Sie basiert auf einem leistungsstarken Sprachmodell (GPT-4o) und bietet zahlreiche Funktionen, die den Tourismus in der Region auf ein neues Level heben. Wir haben mit Rainer Edlinger, dem Leiter des Online-Marketing- und Digitalprojektteams, gesprochen. Die Notizen aus dem Interview haben wir – passend zum Thema – ChatGPT gegeben und diese KI gebeten, einen flotten Text für die Leserinnen und Leser zu schreiben. Das Ergebnis haben wir lediglich leicht überarbeitet. Also mitten rein ins Thema KI:

Er beantwortet Fragen in 90 verschiedenen Sprachen, Gäste aus 29 Ländern nehmen seine Dienste bereits in Anspruch: Als digitaler Urlaubsberater kümmert sich Amadeus um Fragen rund um Urlaub und Freizeit im SalzburgerLand. Ob Wanderrouten, Restauranttipps oder Veranstaltungshinweise – Amadeus hat die Antworten. Dazu prüft Amadeus den Content auf der Webseite, auf der er eingesetzt wird. Die KI optimiert die Inhalte und stellt sicher, dass sie aktuell sind.

Und Amadeus entwickelt sich: Neben der traditionellen Texteingabe sind jetzt auch Spracheingabe und Sprachausgabe möglich. Zudem können Gäste seit kurzem über WhatsApp mit Amadeus chatten.

Doch der Reihe nach.

Lösung gefunden, um Content aktuell zu halten

Rainer Edlinger, einer der Köpfe hinter Amadeus, erklärt die Entstehungsgeschichte: „Mein Grundgedanke war, dass wir auf der Webseite des SalzburgerLandes eine Lösung dafür brauchen, unseren Content zu optimieren“, sagt er. Immerhin: Mit mehr als 6.000 Seiten war es bis dahin eine händisch kaum zu bewältigende Herausforderung, die Aktualität und Relevanz der Inhalte zu gewährleisten.

Weihnachten 2022 erkannte Edlinger das wahre Potenzial moderner Sprachmodelle (die Abkürzung LLM steht für Large Language Models). Der Kontakt zu Josef Füricht von den goodguys führte zur Entwicklung von Amadeus, der auf der Technologie von GPT-4o basiert. „Wagrain war ein Vorreiter, der die KI als erste Region im SalzburgerLand genutzt hat“, berichtet Edlinger. Bereits nach ein paar Monaten intensiver Arbeit wurde Amadeus für die Gäste freigeschaltet.

Online-Suchverhalten ändert sich rasant

Mit Blick in die Zukunft prognostiziert Edlinger: „In zwei Jahren werden wir über Webseiten nicht mehr so sprechen wie heute.“ Das Suchverhalten der Nutzerinnen und Nutzer ändere sich und der Content müsse entsprechend angepasst werden. Dabei ist zentral, dass die KI aufmerksam Trainiert und mit Daten gefüttert wird – denn ganz nach dem Motto „Garbage in, Garbage out“ hängt die Qualität der Ergebnisse davon ab, welche Informationen eingebracht werden. Kurzum: „Ein LLM, das mit schlechten Inhalten gefüttert wird, liefert schlechte Ergebnisse“, warnt Edlinger. Daher sei die Datenqualität von entscheidender Bedeutung.

Apropos Daten: Bereits vor rund zehn Jahren wurde der sogenannte Knowledge Graph im SalzburgerLand aufgebaut, der in etwa wie ein „großes Wikipedia für Maschinen“ funktioniert. Dieser Knowledge Graph ist die Basis für die Arbeit von Amadeus und stellt sicher, dass Gäste am Ende direkt Antworten finden, ohne lange suchen zu müssen. Mehr als 20 Partnerinnen und Partner aus dem SalzburgerLand arbeiten mit, um den Knowledge Graph aktuell zu halten. Diese Daten fließen auch in Amadeus ein und sorgen für verlässliche Informationen. Die SLTG wurde für ihren Knowledge Graph übrigens bereits 2019 mit dem „Österreichischen Staatspreis für Digitalisierung im Bereich „Künstliche Intelligenz“ ausgezeichnet.

Training, Training, Training

Und heute? Nun, KI muss trainiert werden, um gute Ergebnisse zu liefern, so viel steht fest. „Das bedeutet, dass wir uns jeden Tag damit beschäftigen müssen“, betont Rainer Edlinger. Nur so könne einem Phänomen vorgebeugt werden, das etwa von der KI ChatGPT bekannt ist: KI-Systeme können Antworten generieren, die nicht stimmen. Da sie darauf getrimmt sind, in jedem Fall Antworten zu liefern, handelt es sich bei manchen um pure Halluzinationen, die einfach nicht der Realität entsprechen. Vorsicht ist geboten – und eine ständige Überprüfung der Ergebnisse derzeit noch notwendig.

Der nächste logische Schritt: WhatsApp

In den vergangenen Wochen stand die Erweiterung der Kommunikationskanäle an. Amadeus ist nicht mehr ausschließlich auf Webseiten anzutreffen, er wurde kürzlich in WhatsApp integriert. Warum die Entscheidung auf diesen Anbieter gefallen ist? Die Antwort ist denkbar einfach, derzeit nutzen die meisten Menschen WhatsApp und ziehen es Alternativen wie Signal oder Telegram vor. Seit kurzem können Gäste via WhatsApp sogar Sprachnachrichten an Amadeus schicken und erhalten prompt Antworten.

Fazit: Mit Amadeus setzt das SalzburgerLand neue Maßstäbe im digitalen Tourismus. Die kontinuierliche Weiterentwicklung und Anpassung an die Bedürfnisse der Gäste und Partner machen diese Innovation zu einem unverzichtbaren Begleiter für alle, die das Beste aus ihrem Urlaub herausholen möchten.

Rainer Edlinger und sein Team haben alle Informationen rund um Amadeus – und wie Regionen von der KI profitieren können.

Kontakt:
+43 662 206688-39
r.edlinger@salzburgerland.com


3. Juli 2024

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